Der Autor

Ralph Edenhofer

Hier soll ich wohl ein wenig über mich erzählen. Da gäbe es so einiges, aber ich konzentriere mich mal auf die Aspekte, die einen Bezug zu den c23-Romanen haben. Und los geht’s:

Ich bin seit meiner Kindheit in den 70er und 80er-Jahren ein Science Fiction-Fan (Star Wars und Captain Future lassen grüßen) und das hat auch mit steigendem Alter nicht aufgehört. Bücher, Filme, Serien, ich habe alles verschlungen, was mir in die Finger gekommen ist. Besonders prägend waren die „üblichen Verdächtigen“ Isaac Asimov, Arthur C. Clarke, Robert Heinlein und William Gibson, dazu noch viele andere, mehr oder weniger bekannte Namen. In jüngerer Zeit ist diesbezüglich insbesondere James Corey mit der Expanse-Reihe zu nennen, die mittlerweile auch als TV-Serie sehr erfolgreich umgesetzt wurde. Dazu kamen dann noch verschiedene Pen & Paper-Rollenspiele, von denen, was Science Fiction betrifft, insbesondere Shadowrun und Star Wars D6 zu erwähnen sind.
Aus unzähligen Versatzstücken und Inspirationen dieser Quellen, kombiniert mit eigenen Ideen, habe ich irgendwann begonnen, selber ein Szenario zu entwerfen, ursprünglich mit dem Ziel, es in einem Science Fiction-Rollenspiel zu verwenden. Im Gegensatz zu den meisten kommerziell erhältlichen Werken dieser Art wollte ich allerdings einen Hintergrund entwerfen, der den bekannten Naturgesetzen nicht widerspricht und technologisch halbwegs plausibel ist, also das, was allgemein als „harte“ Science Fiction bezeichnet wird. Hierbei hat sicherlich meine Ausbildung in der Physik und den Ingenieurwissenschaften eine prägende Rolle gespielt. Auch das Interesse an Astronomie und Raumfahrt war hilfreich. In jedem Fall ist dieses Szenario über viele Jahre gewachsen, wurde verändert, komplett über den Haufen geworfen, neu aufgesetzt und weitergesponnen, bis irgendwann die Welt des 23. Jahrhunderts entstanden ist, wie ich sie in den Büchern beschreibe.
Für den Weg von diesem Punkt bis zum ersten Buch sind vor allem zwei Dinge zu nennen: Erstens habe ich von Anfang an großen Spaß daran gehabt, den Hintergrund des Szenarios in einer Vielzahl von Texten zu beschreiben, die sich immer weiter von den Notwendigkeiten des Rollenspiels entfernt haben. Zweitens habe ich vor vielen Jahren mal jemanden kennengelernt, der tatsächlich ein Buch geschrieben und veröffentlicht hat (übrigens keine SF), wodurch mir bewusst geworden ist, dass das kein Hexenwerk ist. Also habe ich mir gedacht: Probier’s selber auch mal! Der Anspruch dabei war, ein Buch zu kreieren, wie ich es selber gerne lesen würde, in der Hoffnung, dass es andere SciFi-Fans gibt, die meinen Geschmack teilen. Wie dieser Versuch ausgegangen ist, wissen vermutlich alle, die das hier lesen.
Ich muss zugeben, dass ich mit einem derartigen Erfolg nicht gerechnet habe und es gibt Tage, da fällt es mir immer noch schwer zu glauben, dass das alles real ist. Aber das hält mich nicht davon ab weiterzumachen, so lange es Fans gibt, die den nächsten Band nicht erwarten können.
Was gibt es sonst noch zu berichten? Ich betreibe das Schreiben nicht hauptberuflich, sondern nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub, betrachte es aber nicht als Arbeit, sondern habe großen Spaß daran … vielleicht mit Ausnahme der Rechtschreib- und Stilprüfung, aber da muss man durch. Dass man mit der Schreiberei ganz nebenbei auch ein bisschen Geld verdienen kann, ist für mich eher ein angenehmer (aber zugegebenermaßen nicht ganz irrelevanter) Nebeneffekt. Die größte Motivation ziehe ich daraus, meine Ideen und Geschichten mit anderen Menschen zu teilen. Von daher freue ich mich über alle Rückmeldungen aus der Leserschaft, auch kritische. Nur, wenn einem gesagt wird, wo etwas nicht optimal ist, kann man besser werden. Von daher muss sich niemand mit Verbesserungsvorschlägen zurückhalten. Reines Lob wird notfalls natürlich ebenfalls akzeptiert.
Wenn ich mal weder arbeite noch schreibe, gehe ich gerne im Wald spazieren (eine gute Gelegenheit, neben den Beinen auch die Gedanken wandern zu lassen und sich neue Ideen zu holen), fahre mit dem Motorrad durch die Gegend, schaue mir im Fernsehen American Football an (Go Steelers!) oder widme mich dem Pen & Paper-Rollenspiel.

Tja, das wär’s so im Großen und Ganzen.


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